Wenn man strickt sammeln sich im Lauf der Zeit auch Restknäuel von Wolle an …oder manchmal sind es Spontankäufe…da lässt sich aber auch was draus machen.
Ich stricke zur Zeit einen Raglan von oben aus Restwolle und ich denke er wird ganz schön…
Der Hauptanteil der Wolle ist ein 100 % Merinogarn Concept von Katia in Rostbraun und hellbraun. Dazu kombinierte ich den Rest von einem Schoppel Zauberball Edition 3 Farbe „ipanema beach“.
Für die Ärmel habe ich allerdings noch ein Merinogarn von Katia in einem etwas helleren Ton nach gekauft…aber es fällt gar nicht so auf.
Das Halsbündchen habe ich zuerst länger gestrickt und dann mit angestrickt, damit es gedoppelt ist. Das leiert dann beim Tragen nicht so aus.
Beim Rumpf des Pullovers habe ich unter den Achseln noch jeweils über 15 Maschen ein durchbrochen es Rippenmuster gestrickt.
Beim Stricken erschien mir das Maschenbild etwas eng. Ich strickte mit Nadelstärke 3,5. Die Bündchen mit Stärke 3 und hier immer eine rechts verschränkt, 1 Masche links.
Nach dem Aufnehmen der Ärmelmaschen wollte ich dann auch jeweils noch einen bunten Streifen haben wie beim Rumpf. Zum Glück konnte ich die Restknäule farbgerecht abwickeln und farblich habe ich das hinbekommen. Hier strickte ich aber nicht so viele bunte Reihen wie beim Rumpf.
Auf die Ärmelabnahmen werde ich noch eingehen. Da fand ich im Internet ein youtube Video von Häkelhörnsche. Nach einer Beratung mit einer Strickfreundin bekam ich die Abnahmen sehr gut gestrickt und habe in jeder Abnahmerunde nach der zweiten erfolgten Abnahme einen Markierer in die Masche gesteckt. Dann kann ich die Übersicht behalten und auch gut mitzählen. Man kann nämlich anhand der Maschenprobe genau ausrechnen wie viele Abnahmen man stricken muss bis zum Handgelenk.
Ja und dann war ich sehr gespannt wie der Pullover nach der Wäsche ausfällt. Bei der Anprobe erschien er mit etwas eng anliegend und der Rumpf war auch nicht besonders lang.
Und siehe da….große Überraschung. Gestern war ich mutig und habe ihn ins Wollwaschprogramm der Waschmaschine gegeben, denn auf den Banderolen stand ja was von „superwash“.
Jetzt ist der Pullover schon fast trocken und im halbfeuchten Zustand habe ich ihn mal anprobiert. Die Wolle hat doch um einiges nachgegeben und der Pullover wirkt jetzt eher leger. Doch wenn die Wolle dann trocknet springt die Wolle dann doch wieder in die alte Form…bin sehr gespannt.
Bei den Ärmeln neige ich oft dazu die etwas zu kurz zu machen. Das ist hier aber nicht der Fall.
Wenn der Pullover trocken ist mache ich noch ein Foto.





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