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Kartoffeln kochen im Bett

In Zeiten der Gas Energiekrise kommt man auch auf Kochmethoden zurück wie sie vielleicht noch aus Omas Zeiten bekannt sind.

Einige kennen auch noch den Begriff „Kochkiste“. Damit kocht es sich’s ähnlich.

Seit einigen Monaten koche ich…da im Besitz eines Gasherdes meine Kartoffeln und auch anderes im Bett.

Das funktioniert mit Pellkartoffeln so:

Kartoffeln in eine Topf tun, mit Wasser bedecken und auf dem Gasherd ankochen so etwa 5 Minuten. Dann den Topf vom Herd nehmen, in ein paar Lagen Zeitungspapier schlagen, ein altes Küchenhandtuch drum und dann ab ins Bett damit. Bei mir ist am Fußende immer eine dicke Wolldecke. Da stelle ich den umwickelten Topf drauf und lege die Decke dann drüber. Auf diese Weise werden die Kartoffeln dann sozusagen bei Niedrigtemperatur gegart. Bei kleinen Kartoffeln dauert das ca. 30 Minuten bis sie gar sind. Mit geschälten gestückelten Kartoffeln geht es auch schnell,

Ideal an dieser Methode finde ich auch, dass nichts anbrennt und ich unterdessen was anderes machen kann. Es kocht auch nichts über.

Wenn ich anderen von dieser Methode erzähle werde ich oft belächelt und ernte Skepsis…doch es ist eine gute Möglichkeit Gas zu sparen.

Im September ist wieder Ablesung des Zählers. Ich gespannt drauf.

Natürlich ist mein Gasverbrauch nicht so hoch wie beim Heizen mit Gas. Doch ich bin schon froh, wenn eine Nachzahlung nicht so hoch ausfällt. Bei mir war inzwischen Abkesjnf und ich habe viel gespart.

Auch Linsen, Reis und grüne Bohnen habe ich so schon gegart.

Gulasch geht auch….dauert aber länger.

Bei Nudeln ist es natürlich schwieriger den Punkt für „al dente“ zu erwischen, doch das Kochen funktioniert. Immer gut den Deckel auf den Topf tun und gut in Zeitungspapier und ein Küchentuch wickeln. Mit der Bettdecke zudecken.

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2 Comments

  • Reply
    knickpick
    11. September 2022 at 8:16

    Das kenne ich auch noch aus Erzählungen meiner Eltern. Guter Tipp!

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