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Rhabarber-Kokoswähe

In der Rhabarberzeit backe ich gern eine Wähe…eine was…ja Wähe…so nennt man in der Schweiz diese großen flachen Obstkuchen mit Pastetenteig und Guß…man kann sie natürlich auch pikant mit Gemüse, z. B. Brokkoli zubereiten.

Nun probierte ich es mit Rhabarber und weil ich keine Sahne hatte musste nun Kokosmilch dran und das geht auch.

Teig im Kochtopf zubereiten

250 g Mehl, 1 Teel. Salz

80 bis 100 g Butter geschmolzen, 1 Eßlöffel Essig

100 ml kaltes Wasser

In die in einem kleinen Kochtopf geschmolzene Butter das kalte Wasser mit dem Essig schütten, dann das Mehl mit dem Salz kurz mit einem Holzlöffel unterrühren, so dass es gerade so vermengt ist. Es können noch Schlieren zu sehen sein.

Diese Teigkugel drücke ich nun gleich in eine passende Kuchenform/Quicheform und ziehe den Rand hoch, dann die Form kurz zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Rhabarber vorbereiten

500 g. Rhabarber putzen, schälen und in Stücke schneiden

Guß

1 kl. Päckchen Kokosmilch

80 bis 100 g Zucker

2 Eier Größe M, 2 Kaffeelöffel Speisestärke, etwas Ingwer gerieben nach Geschmack alles in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

Wer mag kann Kokosraspel…auf dem Teigboden verteilen, das verhindert das Durchweichen des Bodens.

Nun den Rhabarber verteilen, Guß draufgießen und die Wähe bei 180 bis 200 Grad ca. eine halbe Stunde backen…dabei ab und zu prüfen, ob der Guß abbindet und nicht mehr wackelt….aber das sieht man.

Hier ein Foto von einem späteren Versuch…man soll beim Backen auch nicht telefonieren….war wohl etwas zu lange im Ofen.

Rhabarber ist botanisch ein Gemüse….doch wir essen ihn als Süßspeise.

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